Startseite » Katalog » Chris Farrell » Basic Line » 2001

Chris Farrell - Revitam A - Basic Line

Art.Nr.: 2001
Lieferzeit: 2-5 Tage
Artikeldatenblatt drucken Print
45,00 EUR
incl. 19 % UST




Revitam A - Basic Line

 

Produkt Charakteristik

Revitam A ist eine halbfette Wasser-in-ÖI Emulsion. Ihr Einsatzbereich ist äußerst vielfältig und speziell zum Therapieren oder Curing bietet Revitam A Lösungen, die fast jeden Hauttyp betreffen können.

Nehmen wir z.B. 1. die mineralöl-geschädigte Haut. Nach wie vor für viele Kosmetikerinnen äußerst problematisch zu analysieren und zu charakterisieren und dabei eine der am meisten verbreiteten Problemhäute. Auf den ersten Blick führen sie uns meistens in die Irre. Sie glänzen gut durchfettet, wirken eher prall - jedoch spongiös, anfänglich eher hellgelbstichig, später partiell gerötet und manchmal wund, gepaart mit verstopften Hautbereichen. Kaum ein Präparat wird problemlos vertragen. Sofort zeigt sich eine Reaktion in Form von Rötung, Hitze, Brennen. Fette Präparate scheinen zu fett, Feuchtigkeitspräparate zu trocken. Und nun, das Hauptmerkmal, jede Creme scheint auf der Haut liegen zu bleiben, sie nimmt einfach nichts auf.

Mein Beispiel hierzu: versuchen Sie einen Tonboden zu gießen!

Die Haut ist regelrecht penetrationsunfähig. Sie ist inaktiv. Sie kann weder etwas aufnehmen, noch ist sie in der Lage, etwas auszuscheiden. Der Stoffwechselmechanismus ist gestört. Dies führt zu Ablagerungen, Verhornungsstörungen, Zunahme von Milien, atypischen Unreinheiten, einem groben, ungepflegt wirkenden Hautbild, sowie Unverträglichkeiten ohne vorherrschende Allergie. Meist verbietet der rasch konsultierte Arzt die Weiterbehandlung mit dem Präparat und verabreicht der Patientin ein weiteres mineralöl-haltiges Präparat, wodurch zwar die Reizung im Moment behoben scheint, jedoch die Unverträglichkeitsschwelle und Störung der Haut immer mehr zunimmt. Ein nicht endender Kreislauf beginnt: kaputte Haut -» Gang zur Kosmetikerin, die verabreicht ein mineralöl-freies Präparat -» Haut der Kundin reagiert -> Kundin geht wieder zum Arzt und dort bekommt sie wieder ihr Mineralölehen.

Eine fachgerechte Behandlung mit Revitam A nach dem physiologischen Konzept von CHRIS FARRELL verschafft hier tatsächlich Hilfe. Die Kundin muß jedoch aktiv mitarbeiten, der Haut die Möglichkeit geben, sich zu regenerieren. Dies kann in hartnäckigen Fällen 4-6 Monate dauern, ln den ersten beiden Monaten scheint der Hautzustand zu stagnieren - ja oftmals kann er sich vorübergehend sogar verschlechtern - nämlich so lange, bis sich sämtliche Funktionen normalisieren und die Hautneubildung einsetzt. Durchhaltevermögen und Verstehen beim Kunden, sowie Aufklärung und konsequentes Therapieren durch die Kosmetikerin sind neben dem Präparat Revitam A die wichtigsten Bausteine zum Erfolg.

2.) Aber vergessen wir vor allem auch nicht das unreine, problematische Hautbild, sei es nun die Haut eines pubertären Jugendlichen oder seien es die eitrigen Pusteln und tief sitzenden Papeln der Frauen, entweder während des Eisprunges oder in der prämenstruellen Phase. Selbst die hartnäckigen, eitrigen Unreinheiten von denen häufig Männer heimgesucht werden, oft in Verbindung mit Bartflechte, usw., möchte ich hier ansprechen. Desweiteren eine Haut, die mit ständig wechselnden Fehlbesiedelungen kämpft. Von juckenden Papeln über wässrige Bläschen bis hin zu eitrigen Pusteln bietet die Haut sämtliche Möglichkeiten von Effloreszenzen und bringt den Patienten schier zur Verzweiflung. Bei diesen unter 2. aufgeführten Symptomen ist in der Regel der Hautschutzmechanismus defekt.

Als 3. wichtige Indikation möchte ich die lichtatrophische Haut nicht unerwähnt lassen. Vorzeitige Faltenbildung, derbe desquamationsgestörte Hautareale mit oft tiefgrabener Faltenbildung, Lichtdermatosen, zähe Lederhaut, Hautablagerungen, sonnengeschädigte Haut sowie ein dispositionelles grobes Hautbild sprechen für eine frappierende Schädigung durch Freie Radikale.

Und

4. möchte ich die ererbte oder auch erworbene rissig-spröde, rauhe Haut nennen, wie wir sie konstitutionell vom Hautbild der Psoriasis und Ichthyosis her kennen, und dispositioneil bei Lichtschwielen und Hyperkeratosen.

Beschreibung Wirkstoffe

Wichtigste Wirkstoffe von Revitam A:

Joioba-Oil (buxus chinensis)

Jojobaöl ist ein naturreines, hochwertiges Pflanzenöl, das durch Kaltpressung und Fil< ren aus den kaffeebohnen-großen Jojobanüssen gewonnen wird. Chemisch gesehen .¿t es ein flüssiges Wachs, das sich vornehmlich aus Estern ungesättigter Fettalkohole und Fettsäuren der Kettenlängen C18 bis C22 zusammensetzt. Jojobaöl ist nicht nur ein aktiver Wirkstoff, vielmehr zeichnet es sich sozusagen nebenbei als Formulierungsmechanismus aus und macht Präparate außerordentlich stabil, wärmebeständig und soft penetrierbar. Es erhöht das Spreitvermögen und vermeidet einen klebrigen Fettfilm. Jojobaöl verleiht der Haut samtige Weichheit und unterstützt die natürlichen Hautfunktionen.

Tocopheryl-Acetate (Vitamin E)

Zum einen dient Vitamin E als Antioxidans und eignet sich in diversen Kombinationen sogar zur vorbeugenden Verhinderung der Bildung von Nitrosaminen. Andererseits ist Tocopheryl- Acetate ein multiaktiver Wirkstoff von höchster Effizienz. Für die breite biologische Wirksamkeit von Vitamin E sind vor allem 3 Eigenschaften verantwortlich:

  • a.) Vitamin E und seine Ester werden durch die Haut und den Haarfollikeln absorbiert.
  • b.) Vitamin E ist ein sehr effizientes Antioxidans, das die Lipidperoxidation im Organismus hemmt.
  • c.) Vitamin E besitzt eine hohe Affinität zu biologischen Membranen und stabilisiert diese durch physikalisch-chemische Wechselwirkungen.

Bei der topischen (= äußerlichen) Anwendung von Vitamin E sind folgende Wirkungen erzielen:

1. eine Minimierung der Feuchtigkeitsabgabe aus der Hornschicht. Die Flexibilität und die Barrierefunktion der Epidermis werden entscheidend von dem Wassergehalt des stratum comeum (Hornschicht) beeinflußt. Er beträgt normalerweise 10-15 % und wird auf diesem Niveau gehalten durch:

  • a.) hygroskopische Substanzen (NMF)
  • b.) Lipide der Hornschicht

Nach neuesten Erkenntnissen bilden die Hornschichtlipide zusammen mit den NMF ein multilaminares System zwischen den Corneozyten und bilden so die eigentliche Barriere. Durch Vitamin E kann der Feuchtigkeitsgehalt der Hornschicht sowie die Barrierefunktion verbessert werden. Die Wissenschaft erklärt es damit, daß Vitamin E zum einen einen biologisch okklusiven und zum anderen einen membranstabilisierenden Effekt besitzt.

Vitamin E bietet somit:

* eine Verbesserung der Mikrozirkulation der Haut. Diese Wirkung wird mit einer allgemeinen Verbesserung der natürlichen Kapillaraktivität erklärt.

* Schutzwirkung gegen UV-Licht Vor Sonnenbrand, der durch das kurzwellige, energiereiche UV-B (180-320 nm) ausgelöst wird, kann die Haut am besten durch unsere Sun Care Präparate geschützt werden. An der lichtbedingten Alterung und Tumorbildung der Haut ist zwar vorwiegend UV-B, nach neuesten Erkenntnissen jedoch besonders gravierend auch das langwellige, tiefer in die Haut eindringende UV-A (320-400nm) beteiligt. Gerade die pathologisch gesteigerten Lichtreaktionen werden fast ausschließlich durch UV-A hervorgerufen.

Bewiesen wurde auch, daß das UV-Absorptionsmaximum von Vitamin E mit ca. 290 nm unter dem bei ca. 310 nm liegenden Maximum der UV-B Lichtfilter liegt. Also kann die Lichtschutzwirkung von Vitamin E nicht alleine auf seiner Lichtabsorption beruhen.

Worauf dann?

Eine Erklärung für den Wirkungsmechanismus ist leicht gefunden:

Vitamin E entfaltet seine spezielle Wirkung ausschließlich über seine Eigenschaft als Antioxidans und als solches werden die verstärkt unter UV Einfluß gebildeten Freien Radikalen deaktiviert -Radikal Kettenreaktionen und Lipidhydroperoxidbildung zu unterbinden. Dadurch werden z. B. Membranen der Lysosomen stabilisiert, welche sonst vermehrt unter UV-Einwirkung zerstört werden. Ultra-violette Strahlung löst eine ganze Reihe biochemischer Reaktionen in der Hornschicht aus. Sie führen nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft zu Zellschäden und enden schließlich mit dem Zelltod. Die Schäden können schon relativ kurz nach der Sonnenexposition auftreten - wie z.B. der Sonnenbrand - aber auch ohne ein akutes Erythem Jahre danach, wie z.B. die frühzeitige Hautalterung und die Karzinogese.

Da in der gealterten Haut das Bindegewebe stark vermindert und die Collagen- und Elastinfasern degeneriert sind - als Folge radikalischer Reaktionen kann Vitamin E diesen Vorgängen entgegenwirken, was invivo nachgewiesen wurde. Auch Alterspigmente und Altersflecken, die durch Lipidperoxidationen gebildet werden, gehen unter topischer Vitamin E -Behandlung zurück.

Da mit zunehmendem Alter die Mitose-Rate auch in der Epidermis sinkt, kommt der Erhöhung der Zellerneuerungsrate durch Tocopheryl-Acetate um 18 % eine besondere Bedeutung zu. Neue wissenschaftliche Arbeiten, die 1990 im Aufträge von Hoffmann-La Roche in den USA durchgeführt wurden, belegen außerdem, daß Vitamin E -Acetat den Lichtschutzfaktor erhöht.

Die entzündungshemmende Wirkung von Vitamin E

Der Vorgang der Entzündung ist ein komplexes Geschehen, bei dem morphologisch und funktionell folgende Parameter beteiligt sind:

  • a) Störungen um zellulären Bereich (morphologisch sind dann Veränderungen der Fibrozyten, der Grundsubstanz, der Grenzmembranen und der Gefäße, nachweisbar. Stoffwechselstörungen führen zu einem gesteigerten Abbau von Lipiden, Proteinen, Glukose und Nukleinsäuren).
  • b) Störungen der Blutzirkulation (Grundsätzlich ist bei der Entzündung der Haut eine gesteigerte Durchblutung = Hyperämie, ein Durchblutungsstau = Stase und eine Bildung von Blutpfropfen = Thrombose möglich.)
  • c.) die entzündliche Exsudation (= Flüssigkeit tritt bei Entzündungen aus den Gefäßen)
  • d.) die entzündliche Infiltration (sie geht mit einer Exsudation einher. In das Entzündungsfeld dringen Infiltrationszellen ein und zwar hauptsächlich Makrophagen Granulozyten und Lymphozyten).

Eine Entzündung ist charakterisiert durch folgende Symptome: Schwellung, Rötung, Schmerz, Temperaturerhöhung und Funktionsstörung. Wundheilungsförderung und Vernarbung Verletzungen der Haut und des darunterliegenden Bindesgewebes führen häufig nach dem unterschiedlich lange dauernden Heilungsvorganges zu unästhetischen Narben.

Die Wundheilunq läuft in 3 Phasen ab:

  • 1.- Exsudative Phase (= entzündliche Ausschwitzung)
  • 2.- Proliferative Phase (= wuchernd, gewebsbildend)
  • 3.- Reparative Phase (= natürlicher Ersatz von zugrunde gegangenem Bindegewebe durch unspezifisches Narben- und Bindegewebe)

Alle 3 Phasen werden positiv von Vitamin E beeinflußt:

  • 1. Die erste durch inflammatorische,
  • 2. die zweite durch proliferationssteigernde,
  • 3. die dritte durch eine Begünstigung der Collagenneubildung.

Retinvl-Palmitate (Vitamin A - Palmitate)

Vitamin A wird auch das ‘normalisierende’ Vitamin genannt. Es zeigt folgende Eigenschaften:

  • Erhöhung der Mitoseaktivität (= indirekte Zellkernteilung)
  • Steigerung der Enzymaktivität
  • Normalisierung der Keratinisierung
  • Verbesserung der Epithelisierung

Vitamin A-Palmitate hat sich in den letzten Jahren auch als Wirkstoff für atrophische Haut erwiesen. Vitamin A-Palmitate fördert die Enzymaktivität in der Haut, verstärkt die Epidermis und vermag durch UV-Strahlung vorzeitig gealterte und geschädigte Haut bis zu einem bestimmten Grad zu regenerieren. Übrigens konnte durch ausführliche Untersuchungen festgestellt werden, daß der Vitamin A-Gehalt im Blut von Frauen während der Menstruation abnimmt. Ausgedehnter Sonnengenuß ist in eben dieser Zeit als äußerst kritisch zu bezeichnen. Die Haut verbrennt ohne ausreichend Vitamin A besonders schnell, weil sie extrem lichtempfindlich ist. Auch Schleimhautläsionen und Bläschen an den Lippen sind nicht selten auf Vitamin A Mangel zurückzuführen.

In neuen Arbeiten konnten folgende Veränderungen in der Haut nach topischer Applikation von Vitamin A nachgewiesen werden:

  • 1.- Verdickung der Epidermis In 3 unabhängigen Arbeiten konnte der Nachweis erbracht werden, daß durch Vitamin A die Epidermis bis zu 30 % verdickt wurde. Diese Befunde zeigen, daß Vitamin A vor allem für die Behandlung der alternden Haut große Bedeutung zukommt, da die alternde Haut meistens durch eine Verdünnung der Epidermis gekennzeichnet ist.
  • 2.- Steigerung der Zellproliferation in einer neuen Arbeit konnte gezeigt werden, daß durch Vitamin A die Zellproliferation entscheidend beeinflußt wird. In histologischen Schnitten, vor und nach Behandlung der Haut, kann die gesteigerte Zellproliferation nachgewiesen werden.
  • 3.-Verringerung der Faltentiefe bei UV-qeschädiqter Haut In einer Langzeitstudie wurde nachgewiesen, daß durch UV-Bestrahlung vorzeitig gealterte Haut die anschließend mit Vitamin A-haltigen Emulsionen behandelt wurde, eine deutliche Verringerung der Faltentiefe zeigt.
  • 4.- Erhöhung der Enzvmaktivität in der Haut Die alternde Haut ist u.a. durch eine verminderte Enzymaktivität gekennzeichnet. In 2 Studien wurde nachgewiesen, daß Vitamin A die Enzymaktivität in der Haut erhöht.
  • 5.- Beeinflussung der Epithelisierung In ebenfalls 2 Studien konnte der Beweis erbracht werden, daß durch Vitamin A die Epithelisierung erhöht wird.

Allantoin

In der Medizin dient Allantoin der Wundbehandlung. Es fördert die Zellproliferation und beschleunigt die Regeneration der Haut. Außerdem besitzt es eine keratolytische Wirkung. Reizzustände der Haut, Rauheit, Rissigkeit und andere Unschönheiten verschwinden. Für die Revitam A nutze ich vor allem die Zellregenerationsförderung der durch äußerliche Faktoren beanspruchten und angegriffenen Haut. Das aus der Medizin bekannte Indikationsgebiet, es reicht von kleinen Verletzungen des Alltages, Abschürfungen, Rhagaden, Schnitt- und Brandwunden über eitrige Wunden bis hin zur Behandlung von Verbrennungen durch z.B. Sonnenbestrahlung - mache ich mir in der Revitam A ebenfalls zunutze. Allantoin begünstigt die Wundheilung ohne Entstehung von Keloiden.

Beschreibung Anwendungsgebiet

Anwendungsbereiche von Revitam A:

  • mineralöl-geschädigte Haut
  • unreine Problemhaut
  • lichtatrophische Haut
  • rissig-spröde, rauhe Haut
  • UV-geschädigte Haut
  • lichtbedingte Effloreszenzen
  • hyperpigmentierte Haut
  • inflammatorisches Hautbild
  • Narbentherapie
  • offene Hautdefekte
  • Lichtschwielen

Anwendung im Institut und zu Hause

Anwendungsvorschläge:

Revitam A kann in der Heimbehandlung sowohl tagsüber als auch nachts aufgetragen werden.

Revitam A kann permanent verwandt werden, über einen bestimmten Zeitraum oder aber auch nur kurmäßig für 4-6 Wochen. Im Institut empfiehlt es sich, Revitam A unter Modelage Gaze aufzutragen (Anwendungshinweise siehe dort). Ebenfalls kann Revitam A unter 3-Schlag verwandt werden und natürlich auch zum Massieren. Bei empfindlicher Haut oder Haut mit Neigung zu Entzündungen und Erythemen, usw., hat sich die Behandlung unter Modelage Gaze besonders bewährt. Derbe, grob-porige Haut oder auch Haut mit starker Faltenbildung, bzw. hyperkeratosische Haut, eignet sich besonders für die 3-Schlag-Therapie mit Revitam A.



Andere Kunden haben auch folgende Artikel gekauft:


Mehr über...
 •   Zahlung und Versand •   Datenschutzerklärung •   AGB •   Kontakt •   Widerrufsbelehrung •   Newsletter •   Impressum
 
© 2018 - Moravan QMS Kosmetik Shop und Dr. Grandel Natur Kosmetik - Anti Aging und Aloe Vera Naturkosmetik Produkte Kauf auf Rechnung